Lohnt es sich, die Hausaufgaben Ihres Kindes zu machen?

Der Wunsch, immer mehr Hausaufgaben an kleine Kinder zu vergeben, ist in einigen Schulen in vollem Gange. Der Hausaufgabenwahn droht, die Hauptsendezeit der Familie, außerschulische Aktivitäten, Ruhe und Entspannung zu reduzieren. Es erhöht auch die Konflikte, die mit der Planung und Ausführung der ständig wachsenden Anzahl von Aufgaben verbunden sind.

Aber ist es die Zeit und Mühe wert, die Sie und Ihre Kinder für diese Aufgabe aufwenden? Lohnt es sich zu entscheiden, wann, wo und wie Hausaufgaben gemacht werden? Lohnt es sich, die Hausaufgaben Ihres Kindes in der Hauptsendezeit mit der Familie zu verbringen, die Sie nutzen könnten, um sich gegenseitig vorzulesen, Dame zu spielen, sich zu unterhalten, gemeinsam spazieren zu gehen oder an kreativen oder

Freizeitaktivitäten teilzunehmen?

Vielleicht gehören Sie zu den vielen Eltern, die es ablehnen, wenn das Schulpersonal entscheidet, wie Sie Zeit mit Ihrer Familie verbringen. Vielleicht haben Sie einen starken Rückgang der Lernlust Ihres Kindes bemerkt. Oder vielleicht haben Sie gerade bemerkt, dass sich die Hausaufgaben Ihres Kindes wiederholen, und fragen sich, ob es das wert ist? Lass uns genauer hinschauen.

Hier sind einige Kriterien, anhand derer Sie feststellen können, ob es sich lohnt, die Hausaufgaben Ihres Kindes zu erledigen. Behalten Sie Ihre Abschlussaufgaben im Hinterkopf, wenn Sie sie überprüfen.

1. Hüten Sie sich vor der langen Aufgabe. Eine Aufgabe, deren Erledigung lange dauert, ist keine nützliche Aufgabe. Dies bedeutet normalerweise, dass sich die Aufgabe wiederholt, langweilig ist oder die Fähigkeiten Ihres Kindes übersteigt. Legen Sie in diesen Fällen eine zeitliche Begrenzung für die Hausaufgaben Ihres Kindes fest und lassen Sie diese enden, wenn die Frist erreicht ist. Die Forschung zeigt, dass Hausaufgaben in der Grundschule keinen Wert haben und nach einer Stunde oder anderthalb Stunden in der High School keinen Wert haben.

2. Fordert die Aufgabe das Kind zum Nachdenken auf? Einfache Erinnerungsfragen, bei denen Kinder Notizen oder Lehrbücher durchsuchen müssen, um die richtige Antwort zu finden, erfordern kein Nachdenken. Die Aufforderung, sich an Daten, Namen, historische Ereignisse und Hauptstädte von Bundesstaaten oder Ländern zu erinnern, fällt in diese Kategorie.

Fragen, die nach Meinungen oder vertretbaren Positionen fragen, erfordern mehr Nachdenken. Je mehr es bei der hausarbeit schreiben lassen darum geht, Gleich- oder Unterschiedlichkeiten zu vergleichen, zu analysieren, zu bewerten, einzuordnen, Schlussfolgerungen zu ziehen, zusammenzufassen oder vorherzusagen, desto mehr Gelegenheit zur Reflexion hat Ihr Kind.

3. Hat Ihr Kind die Wahl der Hausaufgaben? Haben Sie das Thema, das Land, die Person oder den Arbeitsumfang gewählt? Je weniger Möglichkeiten ein Kind hat, Hausaufgaben zu lösen, desto wahrscheinlicher wirkt es langweilig, ohne Bezug zu seinem wirklichen Leben und eher wie eine lästige Pflicht als eine Lerngelegenheit. Je mehr Möglichkeiten ein Kind hat, wenn es um Hausaufgaben geht, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sie sinnvoll findet und danach strebt, mehr zu lernen.

4. War die Mission individualisiert? Wenn jeder in der Klasse die gleiche Aufgabe bekommt, ist es sicher für einige zu einfach und für andere zu schwierig. Dreißig Einzelkinder sollten nicht die gleiche Aufgabe erhalten. Dieser einheitliche Ansatz für Hausaufgaben ist nicht effektiv, um Kindern beim Lernen zu helfen.

5. Wurde die Aufgabe vom Lehrer entworfen? Aufgaben, die aus einem Arbeitsbuch, einem Bündel von Arbeitsblättern oder einem Lehrbuch stammen, sind wahrscheinlich weniger sinnvoll, als wenn der Lehrer Gedanken und Energie in die Entwurfshausaufgaben selbst steckt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vom Lehrer entworfene Aufgaben erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufgaben speziell für Ihr Kind entwickelt werden.

6. Beziehen die Hausaufgaben die Familie in einen sinnvollen Dialog? Streit, Nörgelei und Bestechung erzeugen Frustration, Angst und Widerstand, die für die Kommunikation in der Familie ungesund sind. Sinnvoller Dialog entsteht, wenn Familienmitglieder interviewt werden, ihre Lebenserfahrungen teilen, gemeinsam kochen, bauen oder etwas erschaffen.

7. Wird die Hausarbeit benotet? Hausaufgaben machen mehr Sinn, wenn sie am nächsten Tag unter den Schülern geteilt werden. In diesen Fällen gibt es reichlich Erforschung, Erklärung und Befragung. Wenn Aufgaben einfach benotet oder benotet werden, signalisiert dies den Schülern, dass der wahre Grund für die Bearbeitung der Aufgaben die Bewertung und nicht das Lernen von Konzepten ist. Wenn Lernen die eigentliche Absicht der Hausaufgaben wäre, müssten sie nicht benotet werden.

8. Zahlt der Schüler einen Preis dafür, dass er die Hausaufgaben schlecht gemacht hat? Hausaufgaben, die Kindern erlauben, Fehler zu machen und daraus zu lernen, sind wertvoller als Hausaufgaben, die das Kind für falsche Antworten und Missverständnisse bestrafen.

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